Lokalisierung, Bemessung und Wirkungsabschätzung von dezentralen Stoffrückhalteräumen im Einzugsgebiet der Mansfelder Seen

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 45. Jahrgang, Heft 1, Februar 2001

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
45. Jahrgang, Heft 1,
Februar 2001

Autorin/Autor:
Bernd Pfützner, Jochen Schanze und Wolf-Gunther Pagenkopf

Schlagworte:
Bewirtschaftung, Nährstoffbelastung, Oberflächengewässer

Die vorliegenden Untersuchungen zu Nährstoffbelastungen in Oberflächengewässern weisen in den Eintrags- bzw. Frachtpartitionen überwiegend auf den Stellenwert des Landoberflächenabflusses (Runoff) als zweitwichtigstem Eintragspfad hin. Für den Schwebstoffeintrag ist der Runoff die bedeutendste Quelle. Eine Sanierung der Einzugsgebiete bedarf über die bisherigen generellen Szenarien hinaus geeigneter Verfahren, um anwendungsorientierte Bewirtschaftungsmaßnahmen räumlich zu konkretisieren und in ihren Wirkungen quantitativ abzuschätzen. Für dezentrale Stoffrückhalteräume als landwirtschaftliche off-site-Maßnahme wurde für das mesoskalische Einzugsgebiet der Mansfelder Seen in Mitteldeutschland eine komplexe Vorgehensweise konzipiert, die unterschiedliche mengen- und gütewirtschaftliche Modellansätze innerhalb eines Geographischen Informationssystems kombiniert. Die Ergebnisse werden für die wasserbauliche Vorplanung so aufbereitet, dass sie auch unter geänderten hydraulischen oder baulichen Zielstellungen genutzt werden können.

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