Über das Abflußverhalten kleiner Einzugsgebiete in Norddeutschland am Beispiel der oberen Stör in Schleswig-Holstein

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 43. Jahrgang, Heft 1, Februar 1999

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
43. Jahrgang, Heft 1,
Februar 1999

Autorin/Autor:
Stefan Jelinek , Winfrid Kluge und Peter Widmoser

Schlagworte:
Abflußverhalten, obere Stör, Abflußbildung

Sowohl dieneueren Ergebnisse zu isotopenhydrologischen Untersuchungen als auch die Anstrengungen bei der Validierung von physikalisch begründeten Einzugsgebietsmodellen belegen, daß die Phänomene der Abflußbildung und des gekoppelten lateralen
Wasser- und Stofftransfers durch Tieflandeinzugsgebiete neu zu überdenken sind. Bei der Suche nach neuen Lösungsansätzen
gewinnt die vergleichende Systemanalyse anhand der vielen in den Archiven vorhandenen harten Maßdaten besondere Bedeutung.
Als Vorstufe zur Weiterentwicklung von Niederschlags-Abfluß-Modellen beschäftigt sich dieser Beitrag mit der Analyse des Abflußgeschehens in ca. 30 Teileinzugsgebieten der oberen Stör. Kreuzkorrelationsanalyse, Ganglinienseparation, Fuzzy-Ciusteranalyse und Trenduntersuchungen bilden die Standardmethoden, mit deren Hilfe sich die Besonderheiten der Abflußbildung im Tiefland und praxisrelevante Anforderungen für weiterführende Modeliierungen ableiten lassen.

 

Organische Schadstoffbelastung in Schwebstoffen des Rheins während Hochwasserwellen