Schlagwort-Archive: Wasserbedarf

Integrierte Modellierung und Optimierung von Bewässerungssystemen im Feld- und Einzugsgebietsmaßstab bei limitierten Wasserressourcen

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 60. Jahrgang, Heft 1, Februar 2016

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
60. Jahrgang, Heft 1,
Februar 2016

Autorin/Autor:
Niels Schütze, Peter Stange, Ulrike Grießbach, Patric Röhm und Michael Wagner

Schlagworte:
Bewässerung, Ertragssicherheit, integrierte Modellierung, SAPHIR, stochastische Verfahren, Wasserbedarf, Waserproduktivität

Zitierung:
SCHÜTZE, N., P. STANGE, U. GRIESBACH, P. RÖHM & M. WAGNER (2016): Integrierte Modellierung und Optimierung von Bewässerungssystemen im Feld- und Einzugsgebietsmaßstab bei limitierten Wasserressourcen. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 60 (1), 7–21; DOI: 10.5675/HyWa_2016,1_1

Überschlägige Wasserbilanz zur Planungs- und Entscheidungsunterstützung auf Einzugsgebietsebene für das Integrierte Wasserressourcen-Management in Vietnam

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung Hydrology and Water Resources Management - Germany 55. Jahrgang, Heft 2, April 2011

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
55. Jahrgang, Heft 2, April 2011

Autor/Autorin:
Sandra Greassidis, Andreas Borgmann, Nils Führer, Sylvia Jaschinski, Christian Jolk, Harro Stolpe und Björn Zindler

Schlagworte:
Entscheidungsunterstützung, GIS, Vietnam, Wasserbedarf, Wasserbilanz, Wasserressource

Das Deutsch-Vietnamesische FuE-Vorhaben „Integriertes Wasserressourcen-Management Vietnam (IWRM-Vietnam)“ entwickelt auf Flussgebietsebene GIS-basierte Instrumente zur Planungs- und Entscheidungsunterstützung. Im Fokus steht die Wasserbilanzierung und die Abschätzung des bestehenden Kontaminationsrisikos für die Wasserressourcen in drei Regionen in Vietnam. Die Instrumente zur Planungs- und Entscheidungsunterstützung werden in enger Kooperation mit den vietnamesischen Institutionen und Behörden entwickelt. Der Artikel beleuchtet die Wasserbilanzierung als Teil der Gesamtmethode. Das Water Balance Tool dient der Abschätzung des Wasserbedarfs und stellt diesen den verfügbaren Wasserressourcen gegenüber, um mögliche Defizite und Überschüsse zu identifizieren. Mittels eines Ranking Tools findet eine Gesamtbeurteilung der Ergebnisse statt. So können Gebiete mit einer erhöhten Problemintensität und prioritärem Handlungsbedarf ausgewiesen werden.

Szenarioanalysen zur Wasserverfügbarkeit und zum Wasserbedarf im Einzugsgebiet der Mulde unter den Bedingungen des Globalen Wandels

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 52. Jahrgang, Heft 6, Dezember 2008

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
52. Jahrgang, Heft 6,
Dezember 2008

Autor/Autorin:
Hagen Koch, Kai Mazur, Uwe Grünewald, Michael Kaltofen und Malte Grossmann

Schlagworte:
Klimawandel, Szenarioanalysen, Wasserbedarf, Wasserverfügbarkeit

Im Projekt GLOWA-Elbe werden die möglichen Auswirkungen des Klimawandels und der sozioökonomischen Entwicklung auf die Wasserverfügbarkeit und den Wasserbedarf im Einzugsgebiet der Elbe (ca. 150.000 km2) untersucht. Die mit unterschiedlichen Modellen erzeugten Daten bezüglich des zukünftigen natürlichen Wasserdargebots unter Einbeziehung des Klimawandels bzw. des Wasserbedarfs unter Berücksichtigung sozioökonomischer und technologischer Trends bilden die Eingangsdaten für ein Wasserbewirtschaftungsmodell, das für die Gesamtelbe entwickelt wurde. Mittels entsprechender Szenarioanalysen werden mögliche zukünftige Entwicklungen erfasst und bewertet. In diesem Artikel werden Ergebnisse für das Teileinzugsgebiet der Mulde (ca. 7.400 km2) vorgestellt. Insbesondere werden die Auswirkungen des Klimawandels und der sozioökonomischen Entwicklung auf die Wasserwirtschaft diskutiert.

Bewertung der aktuellen und zukünftigen Wasserverfügbarkeit des Ouémé Einzugsgebiets (Benin, Westafrika) für ein integriertes Wasserressourcenmanagement mit Hilfe des Entscheidungsunterstützungsmodells WEAP

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 53. Jahrgang, Heft 5, Oktober 2009

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
53. Jahrgang, Heft 5,
Oktober 2009

Autor/Autorin:
Britta Höllermann, Bernd Diekkrüger und Simone Giertz

Schlagworte:
IWRM, Klimawandel, sozioökonomischer Wandel, Szenarienanalyse, Wasserbedarf, WEAP Modellierung

Obwohl Benin nicht zu den Ländern zählt, die von physischem Wassermangel betroffen sind, entstehen während der Trockenzeit Versorgungslücken. Studien haben zudem gezeigt, dass vor allem die ländliche Bevölkerung des Landes nicht ausreichend mit Wasser versorgt wird. Im Zuge der zu erwartenden klimatischen Veränderung ist eine Bewertung der nationalen Wasserverfügbarkeit daher ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ressourcen und für eine Verbesserung der Lebensbedingungen. Mittels des Entscheidungsunterstützungsmodells WEAP wurde die heutige und zukünftige Wasserbilanz (bis 2025) des Ouémé, des größten Einzugsgebiets Benins, unter Berücksichtigung von Klima und sozioökonomischem Wandel modelliert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Konkurrenz um die in der Trockenzeit knappe Ressource Wasser verschärfen wird. Einer stärkeren Erschließung des Grundwassers stehen finanzielle und institutionelle Probleme gegenüber. Weiterhin verschärfen im Zuge des Klimawandels rückläufige Grundwassererneuerungsraten die Situation und erfordern ein angepasstes Management. Obwohl Modell- und Datenunsicherheiten vorhanden sind, bietet WEAP eine solide Grundlage, um Entscheidungsträger bei der Entwicklung von Handlungsoptionen für ein nachhaltiges und integriertes Wasserressourcenmanagement zu unterstützen.