Schlagwort-Archive: Hydromorphologie

Monitoring kleiner und mittlerer Fließgewässer mittels bemannter und unbemannter Wasserfahrzeuge – Ergebnisse des Projektes RiverView

Autorin/Autor:
Gesa Kutschera, Jörg Blankenbach, Christoph Blut, Friedrich-Wilhelm Bolle, Christoph Effkemann, Shakti Gahlaut, Nicole Hein, Marie-Luise Jagow, Holger Schüttrumpf, Raimund Schwermann, Sina Tabatabaei und Theide Wöffler

Schlagworte:
Gewässermonitoring, Sensorik, USV, Wasserrahmenrichtlinie, Hydromorphologie, Gewassergüte

Zitierung:
Kutschera, G., Blankenbach, J., Blut, C., Bolle, F.-W., Effkemann, C., Gahlaut, S., Hein, N., Jagow, M.-L., Schüttrumpf, H., Schwermann, R., Tabatabaei, S., Wöffler, T.  (2018): Ermittlung eines naturnahen Wasserhaushalts als Planungsziel für Siedlungen – Hydrologie & Wasserbewirtschaftung, 62, (6), 423-440; DOI: 10.5675/HyWa_2018.6 _5

Sedimentkontinuitat als Leitprinzip des Flussgebietsmanagements – Sind wir auf dem richtigen Weg?

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
62. Jahrgang, Heft 4
August 2018

Autorin/Autor:
Roy M. Frings und Anna-Lisa Maaß

Schlagworte:
Sedimentdurchgängigkeit, Ökologie, Erosion, Sedimentation, Hydromorphologie, Wasserrahmenrichtlinie, Grundsatz

Zitierung:
Frings, R.M., Maaß, A.-L. (2018): Sedimentkontinuität als Leitprinzip des Flussgebietsmanagements – Sind wir auf dem richtigen Weg? – Hydrologie & Wasserbewirtschaftung, 62, (4), 257-270; DOI: 10.5675/HyWa_2018,4_3

Furten und Kolke in Fließgewässern des Tieflands: Morphologie, Habitatfunktion für Fische und Renaturierungsmaßnahmen

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 56. Jahrgang, Heft 3, Juni 2012

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
56. Jahrgang, Heft 3, Juni 2012

Autor/Autorin:
Matthias Brunke, Martin Purps und Carsten Wirtz

Schlagworte:
Fische, Furt, Hydromorphologie, Kolk, Renaturierung, Tiefenvariabilität

Zitierung:
Brunke, M., Purps, M. & Wirtz. C., (2012) Furten und Kolke in Fließgewässern des Tieflands: Morphologie, Habitatfunktion für Fische und Renaturierungsmaßnahmen; DOI: 10.5675/HyWa_2012,3_1

 


Hydromorphologische Indikatoren für den ökologischen Zustand der Fischfauna der unteren Forellenregion im norddeutschen Tiefland

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 52. Jahrgang, Heft 5, Oktober 2008

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
52. Jahrgang, Heft 5,
Oktober 2008

Autor/Autorin:
Matthias Brunke

Schlagworte:
Fischfauna, Hydromorphologie, Tieflandgewässer

Die Fischfauna vieler Tieflandbäche befindet sich nicht in einem guten ökologischem Zustand. Ursächlich hierfür ist ein Komplex aus verschiedenen historischen und aktuellen Faktoren. Die Degradation der Gewässerstruktur ist dabei insbesondere für die Fischfauna ein häufig genannter Stressor. In dieser Arbeit wurde der Zusammenhang zwischen dem Zustand der Fischfauna der unteren Forellenregion in Schleswig-Holstein und hydromorphologischen Variablen statistisch untersucht.
Variablen der Laufentwicklung, der Umlandnutzung, der Geomorphologie und des Substrats zeigten die strukturelle Degradation auf und erwiesen sich als einflussreich für die Zusammensetzung der Fischzönose. Positive strukturelle Indikatoren für den ökologischen Zustand der Fischfauna waren eine Landnutzung mit Laubwald und eine hohe Tiefenvarianz. Negative Indikatoren betrafen eine intensive Grünlandnutzung, einen hohen Schlammanteil an der Sohle, eine starke Eintiefung des Gewässers sowie eine der Forellenregion nicht angepasste Vergrößerung des Profilquerschnitts und bei kleineren Bächen ein überhöhter Sandanteil. Insgesamt korrelierte die Artenzahl signifikant mit dem befischten Gewässervolumen, jedoch nicht mit der Fläche und Strecke.
Die Klassifikation mittels des fischbasierten Bewertungssystems (fiBS) lieferte Ergebnisse, die in einem plausiblen, aber komplexen Zusammenhang zur Gewässerstruktur standen. In der mäßigen Zustandklasse können verschiedene Ausprägungen der Degradation und Fischzönose vorliegen. Abschließend werden Empfehlungen für Restaurationsmaßnahmen gegeben.