Schlagwort-Archive: Hochwasserschutz

Resilienz, Risikokommunikation und Verantwortung in der Hochwasservorsorge – Zum Verhältnis zwischen öffentlichem Schutz und privater Eigenvorsorge in überschwemmungsgefährdeten Gebieten

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
60. Jahrgang, Heft 2,
April 2016

Autorin/Autor:
Maximilian Ueberham, Sigrun Kabisch und Christian Kuhlicke

Schlagworte:
Haushaltsbefragung, Hochwasserrisiko, Hochwasserschutz, private Eigenvorsorge, Risikokommunikation

Zitierung:
UEBERHAM, M., S. KABISCH & C. KUHLICKE (2016): Resilienz, Risikokommunikation und Verantwortung in der Hochwasservorsorge – Zum Verhältnis zwischen öffentlichem Schutz und privater Eigenvorsorge in überschwemmungsgefährdeten Gebieten. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 60 (2), 135–145; DOI: 10.5675/HyWa_2016,2_3

Integration urbaner Gewässer – Entwicklung, Bilanz und neue Herausforderungen

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung, 55. Jahrgang, Heft 4, August 2011

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
55. Jahrgang, Heft 4, August 2011

Autor/Autorin:
Felix Hauser, Doris Wastl-Walter und Rolf Weingartner

Schlagworte:

Hochwasserschutz, Integration von Gewässern, Städtebau, urbane Gewässer

Fließgewässer und Seen sind Teil der urbanen Umwelt mit ihren spezifischen Ausprägungen; gleichzeitig sind sie Teil des natürlichen Gewässersystems. Urbane Gewässer vermögen einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität in den Städten zu leisten und haben eine spezielle Funktion in der Raumplanung und im Städtebau. Viele urbane Gewässer weisen aber hinsichtlich ihrer Integration in den städtischen Raum und ins naturräumliche Gewässersystem anerkanntermaßen Defizite auf. Das Thema der urbanen Gewässer ist sehr aktuell. In den letzten Jahren sind denn auch in zahlreichen Städten einerseits Konzepte und andererseits konkrete Projekte rund um die Gewässer initiiert oder bereits ausgeführt worden. Außerdem sind neue Fragestellungen, beispielsweise im Zusammenhang mit neuen Anforderungen des Hochwasserschutzes, in den Vordergrund gerückt. Der vorliegende Aufsatz stellt für Schweizer Städte die städtebauliche Integration ins Zentrum und zeigt die wichtigsten historischen Prozesse auf. Empirische Grundlagen dienen der Einordnung aktueller Fallbeispiele und Entwicklungen. Das Potential einer möglichen Reintegration von Fließgewässern und Seen in Städten ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig.

Rekonstruktion historischer Hochwasserabflüsse anhand meteorologischer und hydrologischer Daten

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 52. Jahrgang, Heft 4, August 2008

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
52. Jahrgang, Heft 4,
August 2008

Autor/Autorin:
Dirk Sudhaus, Katrin Bürger, Paul Dostal, Florian Imbery, Jochen Seidel, Werner Konold, Helmut Mayer und Rüdiger Glaser

Schlagworte:
Analyse historischer Daten, extreme Hochwasserabflüsse, Hochwasserschutz

Extremhochwasser und ihre Auswirkungen haben in den letzten Jahren im Kontext der rezenten Klimaveränderungen in Zentraleuropa zunehmende Aufmerksamkeit erhalten. Die Betrachtung historischer Hochwasserkatastrophen sowie ihrer regionalen Auswirkungen im Rahmen langzeitlicher Klimavariabilität liefern ein wertvolles Verständnis zu vergangenen, gegenwärtigen sowie zukünftigen Beziehungen zwischen Klima und extremen Hochwassern (BARDOSSY & FILIZ 2005). Daher erhalten historische Hochwasser ein immer größeres Interesse in der Hochwasserforschung und im angewandten Hochwasserschutz (BENITO et al. 2005, GLASER & STANGL 2004).

Integration der Zuverlässigkeit von Hochwasserschutzbauwerken in die einzugsgebietsbasierte Hochwasserrisikoanalyse

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 58. Jahrgang, Heft 3, Juni 2014

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
58. Jahrgang, Heft 3,
Juni 2014

Autor/Autorin:
Daniel Bachmann und Holger Schüttrumpf

Schlagworte:
Hochwasserrisiko, Hochwasserschutz, Hochwasserschutzlinie, Modellierung, Versagensereignisse

Zitierung:
BACHMANN, D. & H. SCHÜTTRUMPF (2014): Integration der Zuverlässigkeit von Hochwasserschutzbauwerken in die einzugsgebietsbezogene Hochwasserrisikoanalyse. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 58 (3), 168–177; DOI: 10.5675/HyWa_2014,3_1

Ein Konzept für eine risikobasierte Entscheidungshilfe im Zuge der Identifikation von Schutzmaßnahmen bei extremen Hochwasserereignissen

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 53. Jahrgang, Heft 3, Juni 2009

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
53. Jahrgang, Heft 3,
Juni 2009

Autor/Autorin:
Nils P. Huber, Daniel Bachmann, Uwe Petry, Julia Bless, Oliver Arránz-Becker, Andrea Altepost, Matthias Kufeld, Markus Pahlow, Gottfried Lennartz, Manfred Romich, Jürgen Fries, Andreas H. Schumann, Paul H. Hill, Holger Schüttrumpf und Jürgen Köngeter

Schlagworte:
Extremhochwasser, Hochwasserschutz, interdisziplinärer Ansatz, Risikoanalyse, risikobasierte Entscheidugnshilfe

Der Hochwasserschutz wird vielfach auf der Grundlage von Hochwasserrisikobetrachtungen geplant und aufeinander abgestimmt. Dies erfolgt beispielsweise im Rahmen der Erstellung von Hochwasseraktionsplänen (LAWA 1999). Verbreitet ist dabei eine szenarienbasierte Herangehensweise unter Fokussierung auf definierte Schutzgrade im Einzugsgebiet. Eine derartige Vorgehensweise deckt jedoch nicht das vollständige Spektrum komplexer Risikosituationen ab. Das Projekt REISE hat die Entwicklung eines Entscheidungshilfesystems zum Ziel. Dieses soll unter Einbindung von ökonomischen, ökologischen und psychosozialen Konsequenzen und Kostenaspekten in die Entscheidungsfindung zur Entwicklung von verbesserten und risikoangepassten Hochwasserschutzkonzepten beitragen. Im Folgenden wird das wissenschaftliche Konzept des REISE-Projektes vorgestellt.

 

Nachweis der Wirkung von Hochwasserrückhaltemaßnahmen zur Minderung extremer Rheinhochwasserstände gemäß Aktionsplan Hochwasser der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 50. Jahrgang, Heft 6, Dezember 2006

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
50. Jahrgang, Heft 6,
Dezember 2006

Autorin/Autor:
IKSR-Expertengruppe Hval

Schlagworte:
Hochwasserrückhalt, Aktionsplan Hochwasser, IKSR, Hochwasserschutz, Rhein

Zitierung:
IKSR-Expertengruppe Hval (2006): Nachweis der Wirkung von Hochwasserrückhaltemaßnahmen zur Minderung extremer Rheinhochwasserstände gemäß Aktionsplan Hochwasser der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 50 (6), 288–297

In dem von der 12. Rhein-Ministerkonferenz im Jahre 1998 beschlossenen, von der IKSR vorgelegten Aktionsplan Hochwasser für den Rhein sind weit reichende Ziele zum vorbeugenden Hochwasserschutz formuliert. Handlungsziel 2 fordert die Minderung der Hochwasserstände durch Wasserrückhaltungen im Rheineinzugsgebiet und am Rhein. Die Wirkungen realisierter Rückhaltungen auf Hochwasserstände des Rheins sind regelmäßig zu evaluieren. Sie wurden für den Zielhorizont 2005 von der IKSR-Expertengruppe Hval durch den Einsatz mathematischer Abflussmodelle ermittelt.

Verfahren zur landesweiten Priorisierung von Hochwasserschutzmaßnahmen in Sachsen

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 50. Jahrgang, Heft 3, Juni 2006

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
50. Jahrgang, Heft 3,
Juni 2006

Autorin/Autor:
Martin Socher, Hans-Ulrich Sieber, Günther Müller und
Peter Wundrak

Schlagworte:
Hochwasserschutz, Hochwasserschutzpläne, Priorisierungsverfahren

Zitierung:
SOCHER, M., H.-J. SIEBER, G. MÜLLER & P. WUNDRAK (2006): Verfahren zur landesweiten Priorisierung von Hochwasserschutzmaßnahmen in Sachsen. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 50 (3), 123–130

Die nach § 31 d Wasserhaushaltsgesetz geforderte Aufstellung von Hochwasserschutzplänen führt dazu, dass in großem Umfang wasserbauliche Maßnahmen für den Hochwasserschutz vorgeschlagen werden. Deren inhaltliche und zeitliche Umsetzung erfordert neben der entsprechenden Programmatik und Finanzierung eine fachlich begründete Priorisierung. Diese sollte für alle vorgeschlagenen Maßnahmen gleichermaßen anwendbar sein und deren Notwendigkeit und Effizienz in einen Gesamtzusammenhang mit den von ihnen ausgehenden wasserwirtschaftlichen und Schutzeffekten stellen. Das dafür notwendige Priorisierungsverfahren sollte es auch ermöglichen, große und kleine Maßnahmen gleichermaßen zu bewerten und zu priorisieren.

Die Bewertung der Verwundbarkeit als HochwasserschutzkonzeptAktuelle und historische Betrachtungen

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
46. Jahrgang, Heft 3,
Juni 2002

Autorin/Autor:
Juergen WeichseIgartner und Mathias Deutsch

Schlagworte:
Verwundbarkeit, Hochwasserschutz

Akzeptiert man soziale Konstruktionen der Naturgefahr ‘Hochwasser’ und wendet sich ihren sozio-kulturellen und raum-zeitlichen Dimensionen zu, so bieten sich Ansatzpunkte zum Hochwasserschutz, die sich weniger an den auslösenden Faktoren als an den Vorsorge- und Bewältigungsmechanismen orientieren. Es wird argumentiert, dass die Bewertung der Verwundbarkeit von räuml ichen Einheiten als Hochwasserschutzkonzept eingesetzt in der Lage ist, physische und soziale Parameter zu integrieren und die Katastrophenvorsorge und Katastrophenbewältigung besser an aktuelle Gegebenheiten anzupassen.

Landnutzungsbezogene Modeliierung hochwassergenetisch relevanter Abflusskomponenten im Ruwer-Einzugsgebiet

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
44. Jahrgang, Heft 4,
August 2000

Autorin/Autor:
Michael VohIand, Adrian Treis, Andreas Krein, Thomas UdeIhoven und Joachim HiII

Schlagworte:
Abflusskomponenten, Landnutzung, Hochwasserschutz

Prozessbasierte hydrologische Modelle mit zeit- und flächendetaillierter Arbeitsweise ermöglichen die differenzierte Quantifizierung der physisch-geographisch determinierten Abflussbildung innerhalb eines Flusseinzugsgebietes. Im Falle modellinterner Unterscheidung einzelner Abflusskomponenten und entsprechender Sensibilität für Landnutzungsparameter stellen solche Modelle Werkzeuge dar, die eine Bewertung der Landnutzung im Hinblick auf die Bildung schnellwirksamen Abflusses ermöglichen. Validierte Modellergebnisse erlauben es daher auch, die Effizienz agrarpolitischer Maßnahmen als potentiellen Beitrag zum Hochwasserschutz abzuschätzen.

Das Verhältnis zwischen räumlicher Gesamtplanung und Wasserwirtschaftlicher Fachplanung – dargestellt am Beispiel des Hochwasserschutzes

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
43. Jahrgang, Heft 2,
April 1999

Autorin/Autor:
Stefan Greiving

Schlagworte:
Hochwasserschutz

Anhand des Problemfeldes Hochwasserschutz wird das Verhältnis zwischen der räumlichen Gesamtplanung auf regionaler und
kommunaler Ebene mit der Wasserwirtschaftlichen Fachplanung thematisiert. Dabei werden Regeln der formellen und materiellen
Koordination erläutert und anhand einiger Beispiele aus dem Einzugsbereich der Lenne verdeutlicht. Schließlich werden Vorschläge für einen vorsorgenden Hochwasserschutz gemacht, bei dem es zu einer effizienten Aufgabenverteilung zwischen den
einzelnen Planungsträgern kommt.