Schlagwort-Archive: Grundwasser

Szenarien für die Reduzierung von Stickstoffeinträgen zum Erreichen der Grundwasser- und Meeresschutzziele in Mecklenburg-Vorpommern

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
60. Jahrgang, Heft 2,
April 2016

Autorin/Autor:
Ralf Kunkel, Hans-Eberhard Kape, Luise Keller, Franka Koch, Björn Tetzlaff und Frank Wendland

Schlagworte:
Grundwasser, Mecklenburg-Vorpommern, Meeresschutzziele, Reduzierung Stickstoffeintrag

Zitierung:
KUNKEL, R., H.-E. KAPE, L. KELLER, F. KOCH, B. TETZLAFF & F. WENDLAND (2016): Szenarien für die Reduzierung von Stickstoffeinträgen zum Erreichen der Grundwasser- und Meeresschutzziele in Mecklenburg-Vorpommern. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 60 (2), 119–134; DOI: 10.5675/HyWa_2016,2_2

Simulation des Grundwasserhaushalts in ausgewählten Niederungsgebieten an der deutschen Ostseeküste

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
60. Jahrgang, Heft 2,
April 2016

Autorin/Autor:
Stefanie Kliesch, Leonore Behr, Thomas Salzmann und
Konrad Miegel

Schlagworte:
Grundwasser, Klimawandel, Modellierung, Niederungsgebiete, Salzgehalt, Wasserhaushalt

Zitierung:
KLIESCH, S., L. BEHR, T. SALZMANN & K. MIEGEL (2016): Simulation des Grundwasserhaushalts in ausgewählten Niederungsgebieten an der deutschen Ostseeküste. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 60 (2), 108–118; DOI: 10.5675/HyWa_2016,2_1

Technisch-methodische Herausforderungen und Lösungsansätze für die optimale Bewirtschaftung gekoppelter Grundwasser-Landwirtschaft-Hydrosysteme in ariden und semiariden Küstenregionen

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
59. Jahrgang, Heft 5,
Oktober 2015

Autorin/Autor:
Jens Grundmann und Niels Schütze

Schlagworte:
Bewässerungslandwirtschaft, Grundwasser, integriertes Wasserressourcenmanagement, Küstenregionen, Oman, simulationsbasierte Optimierung

Zitierung:
GRUNDMANN, J. & N. SCHÜTZE (2015): Technisch-methodische Herausforderungen und Lösungsansätze für die optimale Bewirtschaftung gekoppelter Grundwasser-Landwirtschaft-Hydrosysteme in ariden und semiariden Küstenregionen. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 59 (5), 240–246; DOI: 10.5675/HyWa_2015,5_4

Gewässerversauerung durch Säuredeposition in Deutschland – Entwicklung und aktueller Stand

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 58. Jahrgang, Heft 5, Oktober 2014

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
58. Jahrgang, Heft 5,
Oktober 2014

Autor/Autorin: 
Jochen Bittersohl, Wolfgang Walther und Henning Meesenburg

Schlagworte: 
Deutschland, Entwicklung der Gewässerversauerung, Grundwasser, Maßnahmen gegen
Gewässerversauerung, Wasserversorgung

Zitierung:
BITTERSOHL, J., W. WALTHER & H. MEESENBURG (2014): Gewässerversauerung durch Säuredeposition in Deutschland – Entwicklung und aktueller Stand. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 58 (5), 260–273; DOI: 10.5675/HyWa_2014,5_1

 

Vorkommen von Tierarzneimitteln im oberflächennahen Grundwasser unter Standorten mit hoher Viehbesatzdichte in Deutschland

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 58. Jahrgang, Heft 4, August 2014

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
58. Jahrgang, Heft 4,
August 2014

Autor/Autorin: 
Stephan Hannappel, Frederike Balzer, Joost Groeneweg, Sebastian Zühlke und Dietrich Schulz

Schlagworte: 
Antibiotika, Deutschland, Grundwasser, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Tierarzneimittel, Sulfadiazin, Sulfadimidin, Sulfamethoxazol, Sulfonamide

Zitierung:
HANNAPPEL, S., F. BALZER, J. GROENEWEG, S. ZÜHLKE & D. SCHULZ (2014): Vorkommen von Tierarzneimitteln im oberflächennahen Grundwasser unter Standorten mit hoher Viehbesatzdichte in Deutschland. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 58 (4), 208–220; DOI: 10.5675/HyWa_2014,4_1

 

Pflanzenschutzmittelwirkstoffe und deren Metaboliten in privaten Trinkwasserbrunnen in Schleswig-Holstein

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 56. Jahrgang, Heft 4, August 2012

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
56. Jahrgang, Heft 4, August 2012

Autor/Autorin:
Olga Kolychalow, Britta Schmalz, Axel Matthiessen, Guido Ostendorp, Martin Hippelein und Nicola Fohrer

Schlagworte:
Grundwasser, Pflanzenschutzmittel, Pflanzenschutzmittelrückstände, private Hausbrunnen, Trinkwasser

Zitierung:
Kolychalow, O., Schmalz, B., Matthiessen, A., Ostendorp, G., Hippelein, M. & Fohrer, N. (2012) Pflanzenschutzmittelwirkstoffe und deren Metaboliten in privaten Trinkwasserbrunnen in Schleswig-Holstein; DOI: 10.5675/HyWa_2012,4_4

Analyse von Agrar- und Umweltmaßnahmen zur Reduktion der Stickstoffbelastung von Grundwasser und Oberflächengewässer in der Flussgebietseinheit Weser

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 54. Jahrgang, Heft 4, August 2010

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
54. Jahrgang, Heft 4, August 2010

Autor/Autorin:
Frank Wendland, Horst Behrendt, Ulrike Hirt, Peter Kreins, Ute Kuhn, Petra Kuhr, Ralf Kunkel und Björn Tetzlaff

Schlagworte:
Grundwasser, Modellanalyse, Oberflächenwasser, Stickstoffbelastung

Im Rahmen des Modellvorhabens AGRUM Weser wurde ein Modellinstrument entwickelt, mit dem die Stickstoffbelastung von Grundwasser und Oberflächengewässern regional differenziert abgeschätzt werden kann, und welches darüber hinaus in der Lage ist, die Wirkung von Minderungsmaßnahmen der Landwirtschaft zu prognostizieren. Hierzu wurde das agrarökonomische Modell RAUMIS mit den hydrologischen Modellen GROWA-DENUZ/WEKU und MONERIS gekoppelt. Das Modellinstrument war durch eine Kombination von Ansätzen zur Quantifizierung der Einträge aus punktförmigen und diffusen Quellen mit Wirtschaftlichkeitsanalysen dazu in der Lage, die vielfältigen, komplexen sozioökonomischen sowie hydrologischen und hydrogeologischen Wechselwirkungen und Zusammenhänge simultan zu berücksichtigen. Im Vordergrund standen hierbei integrative Modellanalysen zur Bewertung von Agrar- und agrarumweltpolitischen Stickstoff-Minderungsmaßnahmen zur Erreichung von Bewirtschaftungszielen im Zusammenhang mit der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie. Auf dieser Basis wurden zunächst die aktuellen Stickstoffbilanz-Überschüsse der Landwirtschaft (2003) und Stickstoffeinträge ins Grundwasser und die Oberflächengewässer modelliert. Danach wurden die Auswirkungen von bis zum Jahr 2015 (Baseline-Szenario) auf EU-Ebene bereits umgesetzten Agrar- und Agrarumweltmaßnahmen auf die StickstoffbilanzÜberschüsse der Landwirtschaft und die N-Einträge regional differenziert prognostiziert. Anschließend wurde der zusätzliche Handlungsbedarf zur Erreichung von Qualitätszielen für das Grundwasser und vorläufigen Bewirtschaftungszielen in den Oberflächengewässern ausgewiesen. Abschließend wurden eine mögliche Kombination ergänzender Stickstoffminderungsmaßnahmen zum Erreichen des guten Grundwasserzustandes vorgestellt sowie die damit verbundenen Kosten ermittelt.

Abschätzung des zukünftigen Trinkwasserbedarfs privater Haushalte als Grundlage für ein nachhaltiges Wasser-Management

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 52. Jahrgang, Heft 3, Juni 2008

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
52. Jahrgang, Heft 3,
Juni 2008

Autor/Autorin:
Cornelia List, Uwe Sütering und Helge Bormann

Schlagworte:
Grundwasser, Nachhaltigkeit, Trinkwasser

Der Wasserverbrauch der Privaten Haushalte des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) ist seit Jahren steigend. Um die Trinkwasserversorgung auch in Zukunft sicher zu stellen sowie gleichzeitig ein nachhaltiges Management der Grundwassersysteme zu gewährleisten, bedarf es einer möglichst genauen Kenntnis zukünftiger Wasserbedarfsmengen. In diesem Beitrag wird ein Verfahren zur Abschätzung des Wasserbedarfs vorgestellt, das auf Basis leicht verfügbarer Sekundärstatistiken angewendet werden kann.

Ungewöhnliche Niederschlagsereignisse im Sommer 2011 in Mecklenburg-Vorpommern und ihre hydrologischen Folgen – Teil 2: Hydrologische Folgen

Titel HyWa Heft 1, Juni 2014, 58. Jahrgang

Titel HyWa Heft 1, Februar 2014, 58. Jahrgang

Autor/Autorin:
Dietmar Mehl, Konrad Miegel und André Schumann

Schlagworte:
Grundwasser, Grundwasserneubildung, Hochwasser, Hochwasserabflussspende, Lysimeter, Starkniederschlag

Zitierung:
MEHL, D., K. MIEGEL & A. SCHUMANN (2014): Ungewöhnliche Niederschlagsereignisse im Sommer 2011 in Mecklenburg-Vorpommern und ihre hydrologischen Folgen. Teil 2: Hydrologische Folgen. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 58 (1), 29–42; DOI: 10.5675/HyWa_2014,1_3

Niedrigwasser in Deutschland 2011

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 58. Jahrgang, Heft 1, Februar 2014

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
58. Jahrgang, Heft 1,
Februar 2014

Autor/Autorin:
Irene Kohn, Klemens Rosin, Daphné Freudiger, Jörg Uwe Belz, Kerstin Stahl und Markus Weiler

Schlagworte:
Abfluss, Grundwasser, Jährlichkeit, Niedrigwasser, saisonale Anomalie

Zitierung:
KOHN, I., K. ROSIN, D. FREUDIGER, J.U. BELZ, K. STAHL & M. WEILER (2014): Niedrigwasser in Deutschland 2011. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 58 (1), 4–17; DOI: 10.5675/HyWa_2014,1_1

Wirksamkeit von Gewässerrandstreifen auf Nitrateinträge in Oberflächengewässer gedränter Tieflandeinzugsgebiete

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 57. Jahrgang, Heft 2, April 2013

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
57. Jahrgang, Heft 2,
April 2013

Autor/Autorin:
Petra Kahle, Sandra Schönemann und Bern Lennartz

Schlagworte:
Dränung, Gewässerrandstreifen, Grundwasser, Nitrataustrag, Wasserqualität

Zitierung:
Kahle, P., Schönemann J. & Lennartz B. (2013): Wirksamkeit von Gewässerrandstreifen auf Nitrateinträge in Oberflächengewässer gedränter Tieflandeinzugsgebiete;
DOI: 10.5675/HyWa_2013,2_2

Haben Gewässerrandstreifen an einem gedränten Ackerstandort einen Einfluss auf die Nitratkonzentrationen im Grundwasser? – Eine Prozessstudie auf Feldebene in Mecklenburg-Vorpommern

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 57. Jahrgang, Heft 2, April 2013

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
57. Jahrgang, Heft 2,
April 2013

Autor/Autorin:
Manon Janssen, Johanna Frings und Bernd Lennartz

Schlagworte:
Drainage, Gewässerrandstreifen, Grabenwasser, Grundwasser, Nitrat, Stoffeintrag

Zitierung:
Janssen, M., Frings J. & Lennartz B. (2013): Haben Gewässerrandstreifen an einem gedränten Ackerstandort einen Einfluss auf die Nitratkonzentrationen im Grundwasser? – Eine Prozessstudie auf Feldebene in Mecklenburg-Vorpommern; DOI: 10.5675/HyWa_2013,2_1

Ein empirisches Verfahren zur Vorhersage von Grundwasserständen und Quellschüttungen

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 51. Jahrgang, Heft 1, Februar 2007

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
51. Jahrgang, Heft 1,
Februar 2007

Autorin/Autor:
Michel Wingering

Schlagworte:
Grundwasser, Quellschüttung, Grundwasserstandentwicklung, Bodenwasserspeicher

Zitierung:
WINGERING, M. (2007): Ein empirisches Verfahren zur Vorhersage von Grundwasserständen und Quellschüttungen. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 51 (1), 8–16

Die wasserwirtschaftlichen Dienststellen des Landes Baden-Württemberg wurden in den jüngsten Trockenjahren 2003 und 2004 verstärkt von Öffentlichkeit und Presse aufgefordert, die Entwicklung der Grundwasserstände vorherzusagen. Die Beurteilung der aktuellen Situation im langjährigen Vergleich und die aktuelle Wetterlage wurden verwendet, um qualitative Aussagen über mögliche Entwicklungen der Grundwasserstände zu prognostizieren. Eine Bezifferung der zu erwartenden Veränderungen war dabei nicht möglich. Die LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden Württemberg) hat sich daher entschlossen, ein Verfahren zu entwickeln, das eine nachvollziehbare Vorhersage der Grundwasserstandsentwicklung gewährleistet.

Einflüsse auf die Güte des Grundwassers unter der West Bank

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
47. Jahrgang, Heft 5,
Oktober 2003

Autorin/Autor:
Daoud Qawasmeh und Rolf Mull

Schlagworte:
Grundwasser, West Bank, Grundwasserqualität, Stoffeinträge, Abwasser

Im Vertrag von Oslo 2 haben sich Israelis und Palästinenser über die Verteilung der Grundwassermenge auf der West Bank geeinigt. In der vorliegenden Untersuchung war das Augenmerk auf die Qualität dieser Grundwasservorkommen gerichtet. Die wichtigsten Wasserressourcen auf der West Bank für Israelis und Palästinenser werden durch Stoffeinträge gefährdet, die im Wesentlichen durch versickernde Abwässer aus Haushalt, Gewerbe und Industrie verursacht werden.

 

SIMIK+ – GIS-implementierte Interpolation von Grundwasserparametern mit Hilfe von Landnutzungs- und Geologiedaten

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
47. Jahrgang, Heft 1,
Februar 2003

Autorin/Autor:
Andras Bárdossy, Hartmut Giese, Jost Grimm-Strele und
Klaus-Peter Barufke

Schlagworte:
GIS, SIMK+, Grundwasser, Landnutzung. Geologie, Beschaffenheit des Grundwassers, Grundwasserüberwachung, Baden-Württemberg

Für die Bewertung der Beschaffenheit des Grundwassers in der Fläche stehen zunächst Einzelmessungen an ausgewählten Orten zur Verfügung. In dem Aufsatz werden verbesserte Methoden vorgestellt, die es erlauben, von solchen Punktmessungen auf benachbarte Gebiete zu schließen. Die Arbeit basiert auf einem Projekt zur Erstellung von landesweiten Karten für chemische und physikalische Kennwerte der Grundwasserbeschaffenheit, die im Rahmen des Grundwasserüberwachungsprogramms Baden-Württemberg gemessen werden.

Grundwasserstände und Quellschüttungen “GuQ” im Internet

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
46. Jahrgang, Heft 3,
Juni 2002

Autorin/Autor:
Michel Wingering

Schlagworte:
Grundwasser, Quellschüttung

Eine umweltverträgliche Nutzung des Grundwassers sowie ein vorbeugender Grundwasserschutz setzen umfassende Kenntnisse über das verfügbare Grundwasserdargebot und seine Entwicklung voraus. Die Einrichtung des Internetdienstes “GuQ” im Rahmen des Grundwasserüberwachungsprogramms Baden-Württemberg ermöglicht eine zeitnahe Beobachtung, fortlaufende Dokumentation sowie eine kurzfristige Bewertung der quantitativen Grundwasserressourcen anhand ausgewählter Messstellen.

Die Bedeutung von Sedimentuntersuchungen bei der Auswahl geeigneter Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
46. Jahrgang, Heft 1,
Februar 2002

Autorin/Autor:
Jörg Lewandowski, lnke Schauser und Michael Hupfer

Schlagworte:
Sediment, Phosphor, Grundwasser

ln diesem Artikel wird beschrieben, welche Sedimentuntersuchungen im Vorfeld von Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten und wie sie interpretiert werden können , um zur Entwicklung einer optimalen Strategie zur Verbesserung der Wasserqualität eutrophierter Gewässer beizutragen. Am Fallbeispiel des Leipziger Auensees wird gezeigt, wie hypolimnische Phosphor-Akku mulation, Tiefenprofile des Gesamtphosphors und seiner Fraktionen im Sediment sowie Porenwasser-Konzentrationsgradienten verwendet werden können, um daraus Fluxe, Umsätze und die zeitliche Reichweite des Sediment-Phosphor-Pools zu berechnen. Setzt man den im Sediment gespeicherten Phosphor-Pool in Beziehung zu den Phosphor-Freisetzungsraten, die mit dem Fick’schen Gesetz aus den Konzentrationsgradienten berechnet wurden, so zeigt sich , dass der aus dem Sediment mobilisierbare Phosphor-Pool innerhalb weniger Monate erschöpft wäre und deshalb keine langfristige interne Netto-Phosphor-Belastung bedingen kann. Auf der Grundlage der Sedimentuntersuchungen und der externen Phosphor-Einträge werden die Erfolgsaussichten verschiedener interner Therapieverfahren diskutiert. Im Falle des Auensees sind vor allem externe Maßnahmen wie die Reduktion von Phosphor im zufließenden Grundwasser notwendig und ausreichend, um die Phosphor-Konzentration im Wasserkörper nachhaltig zu senken.

Grundwasserschutz beim Ausbau und der Unterhaltung von Bundeswasserstraßen

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
44. Jahrgang, Heft 5,
Oktober 2000

Autorin/Autor:
Helmut GiebeI und Willi Laier

Schlagworte:
Bundeswasserstraßen, Grundwasser

Im Rahmen des Ausbaues und der Unterhaltung von Bun(jeswasserstraßen stellen sich zahlreiche Grundwasserfragen quantitativer und qualitativer Art. Nachfolgend wird zunächst ein genereller Uberblick über die Wechselwirkungen zwischen Grundwasser und Oberflächenwasser gegeben. Darüber hinaus wird auf Besonderheiten des Grundwasserschutzes beim Ausbau und der Unterhaltung von Bundeswasserstraßen eingegangen. Schließlich erfolgt eine themenbezogene Vorstellung ausgewählter Beispiele von Bearbeitungen, die in der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) bis zum Jahr 1999 durchgeführt worden sind.

Trend und Verteilungsmuster der Nitratbelastung im Grundwasser des westlichen Geestkerns auf der Insel Föhr

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
44. Jahrgang, Heft 2,
April 2000

Autorin/Autor:
Hark KeteIsen und Peter Widmoser

Schlagworte:
Nitrat, Grundwasser, Föhr

Der Zusammenhang zwischen der Nitratbelastung des Grundwassers und diffusem Nitrataustrag aus landwirtschaftlich genutzten Böden ist seit langem bekannt. Dass auch bei intensiver Landwirtschaft das Grundwasser nahezu nitratfrei sein kann, beruht auf der biologischen Denitrifikation, die ihrerseits von der Präsenz nutzbarer Elektronendonatoren im Grundwasserleiter abhängt. ln dieser Studie wird auf der Basis hydrogeochemischer Analysen ein hydrogeologisches Konzeptmodell entworfen, das die Verteilung nitratbelasteter und -unbelasteter Bereiche im Grundwasserleiter der Geest im Südwesten der Insel Föhr erklärt.