Ermittlung des Schwermetall-Backgrounds im Rahmen der Sanierung von Bodenkontaminationen

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 44. Jahrgang, Heft 2, April 2000

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
44. Jahrgang, Heft 2,
April 2000

Autorin/Autor:
Hubert HeIImann

Schlagworte:
Blei, Zink, Schwermetallgehalt

Im untersuchten Schadensfall wird am Beispiel von Blei und Zink beschrieben, wie der geogen bedingte natürliche Schwermetallgehalt vorzugsweise im Untergrund (ungesättigte Bodenzone), der je nach Gesteins- und Mineralzusammensetzung variiert, neben der von Menschenhand eingetragenen mehr oder weniger massiven anthropogenen Belastung nachgewiesen werden kann. Mit Hilfe eines statistischen Auswerteverfahrens lässt sich dieser Background ermitteln und von den anthropogenen SM-Beiträgen abgrenzen. Im Gegensatz zum Background kennzeichnet der in der Fachliteratur häufig zitierte „Hintergrundwert“ eine ubiquitär auftretende anthropogene SM-Kontamination in der Regel des Oberbodens in regional und örtlich unterschiedlicher Höhe, dem allerdings in diesem Beitrag nicht eigens nachgegangen wird.

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