Bestimmung der Überflutungsflächen infolge von Deichbrüchen mit GIS-basierten Werkzeugen

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 47. Jahrgang, Heft 6, Dezember 2003

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
47. Jahrgang, Heft 6,
Dezember 2003

Autorin/Autor:
Markus Disse und André Assmann

Schlagworte:
Überflutungsflächen, Deichbruch, GIS, Ausbreitung von Hochwasserwellen, Naturkatastrophen

Bei extremen Hochwasserereignissen sind Deichversagensfälle ein wichtiger Faktor für die Risikobetrachtung. Bei Eintreten solcher Katastrophen ist es für die Bevölkerung und Hilfsdienste von extremer Wichtigkeit, die Ausbreitung der Hochwasserwellen hinter einem Deichbruch abzuschätzen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Deutsches Forschungsnetz Naturkatastrophen (DFNK)“ (http://dfnk.gfz-potsdam.de/) wurden unter anderem die Auswirkungen von Deichbrüchen auf den Wellenablauf und die betroffenen Überflutungsflächen bestimmt. In diesem Artikel werden die ArcViem-Erweiterung FloodArea zur einfachen und zuverlässigen Ermittlung der zeitlichen Ausbreitung der Überflutungsflächen vorgestellt und die Zuverlässigkeit des eingesetzten Modells anhand einer Vergleichsrechnung abgeschätzt.

Zur Entwicklung des AOX in Rhein und Mosel
Einflüsse auf die Güte des Grundwassers unter der West Bank