Bemessungshochwasser in kleinen Wildbacheinzugsgebieten – Was bringt ein hydrologisches Prozessmodell gegenüber einfachen Schätzformeln

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 44. Jahrgang, Heft 1, Februar 2000

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
44. Jahrgang, Heft 1,
Februar 2000

Autorin/Autor:
Hannes KIeindienst und Felix Forster

Schlagworte:
Bemessungshochwasser, Wildbach, Prozessmodell

Die Korrektur und Verbauung von Flüssen hat die Menschen immer näher an die Ufer dieser Gewässer bauen lassen. Immer wieder zeigt sich jedoch, dass unerwartet hohe Abflüsse Siedlungsgebiete und Infrastrukturanlagen gefährden und dabei nicht nur große Sachschäden anrichten, sondern auch Menschenleben fordern. Um Schutzmaßnahmen zu ergreifen, muss bekannt sein, mit welchen Hochwasserabflüssen zu rechnen ist. Der vorliegende Beitrag diskutiert verschiedene Verfahren, um Bemessungsabflüsse in Wildbächen aus kleinen Einzugsgebieten zu bestimmen. Im Vordergrund steht die Frage, ob ein prozess-orientiertes hydrologisches Modell für diesen Zweck besser geeignet ist als einfache Schätzformeln, wie sie in der Praxis eingesetzt werden.

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