Aussagemöglichkeiten der IR-Spektrometrie – dargestellt an einem kontaminierten Gelände

Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 43. Jahrgang, Heft 1, Februar 1999

Hydrologie und
Wasserbewirtschaftung
43. Jahrgang, Heft 1,
Februar 1999

Autorin/Autor:
Hubert Hellmann

Schlagworte:
Spektrometrie, Kontamination, biochemischer Ölabbau

Anfang der 90er Jahre wurde ein Gelände untersucht, das in den 30er und 40er Jahren im Rahmen an sich normaler Arbeitsvorgänge
als Bauhof und im Rahmen des Hafenbetriebes, vor allem aber von kriegsbedingten Ereignissen durch Teeröl und Dieselkraftstoff
kontaminiert worden war. Für fünf der insgesamt entnommenen zwölf Tiefenprofile werden nachstehend bisher nicht publizierte Einzelheiten der IR-Spektren Interpretation mitgeteilt, wie z. B. die Charakterisierung des KW-Typs (Dieselöl, Teeröl, biogene
Kohlenwasserstoffe) und, fallweise, der Nachweis eines biochemischen Ölabbaus im Boden. Darüber hinaus dienen die IR (Teil-)Spektren im Wellenzahlenbereich 2800 … 3200 cm- 1 zur I R-spektrometrischen Quantifizierung der lokalen Kontaminationen. Auf die besondere, probenbezogene Extraktion wie auch des clean ups wird kurz eingegangen. Aspekte der Bewertung und Sanierung werden nicht eigens angesprochen.

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